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Hello again mit Carmen Nebel

Tuesday, October 30th, 2007

“Hello again”: Saisonauftakt für Carmen Nebels große ZDF-Show / Howard Carpendales Comeback und viele weitere Highlights live am Samstagabend

Nicht nur Carmen Nebel sagt nach der Sommerpause am Samstag, 3. November 2007, 20.15 Uhr im ZDF “Hello again”, sondern vor allen Dingen einer, dessen Abschied von der Bühne eigentlich ausgemachte Sache war: Howard Carpendale. “Welcome back” also nach vier Jahren Bühnenabstinenz, und: “Willkommen bei Carmen Nebel!”.

Die 23. Ausgabe der erfolgreichen ZDF-Samstagabendshow – live aus der Baden-Arena in Offenburg – hat aber noch viel mehr zu bieten: Wolfgang Petry übergibt bei Carmen Nebel die Stafette an seinen Sohn Achim, und über Barbara Schöneberger – das glaubt jedenfalls das Allroundtalent selbst -  werden die Leute sagen: “Jetzt singt sie auch noch!” Und wie! Bei Carmen Nebel kann man sich am Samstagabend davon überzeugen.

Außerdem kommt Weltstar Paul Anka nach Offenburg, Shakin’ Stevens hat sich angesagt, und aus Flandern reist Helmut Lotti zu Carmen Nebel. André Rieu mit seinem Johann-Strauß-Orchester sorgt für beschwingte Melodien, und die Kastelruther Spatzen kommen aus Südtirol ins Badische. Neben Entertainerlegende Peter Kraus und der zur Zeit wohl populärsten deutschsprachigen Schlagersängerin Andrea Berg können sich die Zuschauer aber auch auf Helene Fischer, Linda Feller, das Deutsche Showballett Berlin und natürlich wieder auf jede Menge große und kleine Überraschungen freuen.

Tod von Evelyn Hamann

Monday, October 29th, 2007

Das ZDF ändert sein Programm zum Tod von Evelyn Hamann / Intendant Schächter: Eine vielseitige Schauspielerin und herausragende Komödiantin

Zum Tode von Evelyn Hamann ändert das ZDF sein Programm und erinnert in mehreren Beiträgen an die populäre Schauspielerin. Am heutigen Montagabend, 19.25 Uhr, präsentiert Johannes B. Kerner in einer Sonderausgabe seiner Show “Erinnerungen an Evelyn Hamann”. Zu Gast sind unter anderen der Produzent Markus Trebitsch und Schauspielerkollege Rudolf Kowalski. Im Rahmen dieser Sondersendung wird auch eine 20-minütige Episode von “Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben” gezeigt. Mit einem über dreistündigen Programm würdigt das ZDF darüber hinaus am Sonntag, 4. November 2007, ab 13.40 Uhr die verstorbene Schauspielerin: Geplant sind die Sendung “Evelyn und die Männer” aus dem Jahr 1987, zu der Vicco von Bülow alias Loriot eine Episode schrieb und auch selbst mitspielte; anschließend folgt die “Traumschiff-Folge: Sydney” (1996) und zwei “Geschichten aus dem Leben” (2001).

ZDF-Intendant Markus Schächter würdigte die Verstorbene als “vielseitige, intelligente Schauspielerin und großartige Komödiantin mit Lust an der Verwandlung und einem unverwechselbaren Witz”. “Mit ihren ‘Geschichten aus dem Leben’, aber auch in vielen anderen Specials und Fernsehfilmen wurde sie zu einem Aushängeschild der ZDF-Unterhaltung”, sagte Schächter.

Nach ihrem Durchbruch in den siebziger Jahren an der Seite von Loriot eroberte sich Evelyn Hamann auch in  ZDF-Produktionen wie “Das Traumschiff”, “Der Landarzt” und “Die Schwarzwaldklinik” ein Millionenpublikum. Als Haushälterin Carsta Michaelis spielte sie sich an der Seite von Professor Brinkmann alias Klausjürgen Wussow in die Herzen der Nation. Seit 1993 glänzte sie in über 100 Episoden in der ZDF-Reihe “Evelyn Hamanns Geschichten aus dem Leben”, bei denen sie in immer neue Rollen schlüpfte und ihre enorme Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Zu ihrem 60. Geburtstag im Jahr 2002 ehrte das ZDF die vielfach preisgekrönte Komödiantin mit einer Folge der Reihe “Traumschiff” und der Komödie “Ehemänner und andere Lügner”. 2005 konnten ihre Fans sie in der Neuauflage “Die Schwarzwaldklinik – Die nächste Generation” erleben. Zuletzt war Evelyn Hamann im ZDF-Osterprogramm 2007 mit zwei neuen Episoden der “Geschichten aus dem Leben” zu sehen.

Wayne Carpendale wird der neue ZDF-Landarzt

Wednesday, October 24th, 2007

Wayne Carpendale übernimmt die Titelrolle in der erfolgreichen ZDF-Vorabendserie “Der Landarzt”. Ab April 2008 eröffnet Carpendale seine Praxis in Deekelsen.

Dann beginnen in Kappeln an der Schlei und Umgebung die Dreharbeiten für 15 neue Folgen der Serie. Der beliebte Darsteller, der dem Publikum unter anderem durch Rollen in den ZDF-Produktionen “Unser Charly” und “Im Tal der wilden Rosen: Ritt ins Glück” sowie durch seinen siegreichen Auftritt in der Show “Let’s Dance!” und bekannt ist, wird als charismatischer Jungarzt den Kittel überstreifen und für frischen Wind in Deekelsen an der Schlei sorgen.

Hauptredaktionsleiter Klaus Bassiner freut sich, den populären Schauspieler für die Serienhauptrolle gewonnen zu haben: “Nach dem Ausstieg von Walter Plathe haben wir nach einem würdigen Nachfolger gesucht. Mit Wayne Carpendale haben wir einen sympathischen und vielversprechenden Darsteller verpflichten können, der als neuer Landarzt mit Charme und Kompetenz den norddeutschen Originalen medizinisch und menschlich hilfreich zur Seite stehen wird.” Auch der Wahl-Berliner Wayne Carpendale sieht seiner neuen Aufgabe mit Spannung entgegen: “Diese Rolle ist eine Riesen-Herausforderung, und ich sehe voller Vorfreude und mit großem Enthusiasmus den Dreharbeiten entgegen.”

Veronica Ferres erhaelt “Hans-Rosenthal-Ehrenpreis 2007″

Monday, April 16th, 2007

Die Schauspielerin Veronica Ferres erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten “Hans- Rosenthal-Ehrenpreis” für ihr humanitäres und soziales Engagement im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern.

Sie wird die Auszeichnung am Samstag, dem 21. April 2007, im Rahmen der “13. Hans-Rosenthal-Gala” in Landau in der Pfalz entgegennehmen. Die Laudatio hält BILD-Chef Kai Diekmann.

Mit einstimmigem Votum entschied sich die Jury in diesem Jahr für Veronica Ferres. Sie ist nach Karlheinz Böhm (2003), Ingeborg Schäuble (2004), Christina Rau (2005) und der Aktion “Ein Herz für Kinder” (2006) die fünfte Trägerin des “Hans-Rosenthal-Ehrenpreises”, der seit 2003 jährlich von der Hans-Rosenthal-Stiftung und dem Verein “Aktion Hilfe in Not” an Personen oder Institutionen vergeben wird, die sich in herausragender Weise und uneigennützig für Not leidende Menschen einsetzen oder eingesetzt haben.

Die 1987 gegründete Stiftung knüpft damit an die Arbeit und das Engagement des beliebten ZDF-Showmasters Hans Rosenthal (“Dalli-Dalli”) an, der sich neben seiner Tätigkeit als TV-Moderator für die Lösung sozialer Probleme einsetzte und mit der Aktion “Dalli-Dalli-hilft” zahlreiche hilfebedürftige Menschen unterstützte.

Veronica Ferres ist eine der profiliertesten und beliebtesten Schauspielerinnen Deutschlands. Erstes Ausrufe-Zeichen einer außergewöhnlichen Karriere: Ferres‘ wunderbar ironische Darstellung einer Fälscher-Muse in der Dietl-Satire “Schtonk!”. 1996 wurde Veronica Ferres als Titelheldin im Sönke-Wortmann-Erfolg “Das Superweib” endgültig zum Publikums-Liebling, zum Star.

Im Fernsehen erreichte Veronica Ferres 1998 mit dem Zweiteiler “Eine ungehorsame Frau” eine Einschaltquote von knapp 10 Millionen Zuschauern. Seitdem hat Veronica Ferres in einer großen Zahl von Charakterrollen eine faszinierende Wandlungsfähigkeit und Präsenz gezeigt. Sie wählt heute vor allem Rollen, die nicht nur schauspielerisch eine Herausforderung für sie darstellen, sondern auch soziale Relevanz haben: Ferres machte z. B. mit dem TV- Drama “Sterne leuchten auch am Tag” (Regie: Roland Suso Richter) auf die Nervenlähmung ALS aufmerksam. Sie rührte über 17 Millionen Zuschauer im ZDF-Fernseh-Drama “Neger, Neger, Schornsteinfeger” als couragierte Mutter eines Sohnes dunkler Hautfarbe im NS-Staat.

Veronica Ferres‘ unermüdliches Engagement gilt seit Jahren der von ihr 2002 mitgegründeten Kinderhilfsorganisation “Power-Child e.V.”, deren Schirmherrin sie ist. Ziel des Vereins ist es, Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen. “Power-Child” hat eine Online-Plattform für Kinder und Jugendliche geschaffen. Der Verein fördert Theater-Präventionsprojekte in Schulen und Kindergärten und sensibilisiert die Öffentlichkeit für das – leider immer wieder aktuelle – Thema Kindesmissbrauch. “Die Schwächsten stärken, bevor etwas passiert”: das hat sich Veronica Ferres beispielhaft zur Aufgabe gemacht.

Der “Hans-Rosenthal-Ehrenpreis” wird in Würdigung der Persönlichkeit des 1987 verstorbenen Fernsehmoderators und Quizmasters (“Dalli- Dalli”) sowie zur Erinnerung an sein Werk und Schicksal ausgelobt. Hans Rosenthal war es schon aufgrund seiner eigenen Geschichte wichtig, dass selbstlose und mutige Personen Anerkennung finden. Er selbst verdankte sein Überleben während des Holocausts zwei fremden Frauen, die unter eigener Lebensgefahr mit ihm ihre Lebensmittel teilten und ihn so am Leben erhielten. Später war es Hans Rosenthal selbst ein Anliegen, Not leidenden Menschen zu helfen, unter anderem mit der Aktion “Dalli-Dalli hilft”, in deren Nachfolge die Hans- Rosenthal-Stiftung gegründet wurde.

Sichtbares Zeichen dieser Auszeichnung ist eine Plastik des international renommierten Künstlers Prof. Gernot Rumpf aus Neustadt an der Weinstraße, ein Pelikan als Symboltier der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe darstellend.

Mitglieder der 19-köpfigen Jury sind u.a. die TV-Journalistin Sabine Christiansen, der Deutsche Bank-Chef Dr. Josef Ackermann, der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und SPD-Bundesvorsitzende Kurt Beck, die Olympiasiegerin Katarina Witt, die Designerin Jette Joop, der Stiftungsvorsitzende Gert Rosenthal, BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, Focus-Chefredakteur Helmut Markwort, ZDF-Intendant Markus Schächter, die Schauspielerin und Moderatorin Désirée Nosbusch, RHEINPFALZ-Chefredakteur Michael Garthe, Europa-Park-Chef Roland Mack sowie der Gala-Gastgeber und Moderator der Show Patrick Weiß.

Warum die Akte RAF nicht geschlossen werden kann

Saturday, March 24th, 2007

ZDF-Programmhinweis: Sonntag, 25. März 2007, 23.40 Uhr
Gnade ohne Wahrheit? Warum die Akte RAF nicht geschlossen werden kann
- Film von Wolfgang Herles

Sonntag, 25. März 2007, 23.40 Uhr ZDF-History Gnade ohne Wahrheit? Warum die Akte RAF nicht geschlossen werden kann Film von Wolfgang Herles Die bevorstehende Freilassung der Terroristin Brigitte Mohnhaupt und das Begnadigungsgesuch von Christian Klar haben 30 Jahre nach dem blutigen “deutschen Herbst” eine Diskussion über den Umgang mit der Terrororganisation RAF ausgelöst. Politik und Gesellschaft sind gespalten. Eine ZDF-Dokumentation von Wolfgang Herles zeichnet die Geschichte der RAF nach und fragt: “Ist es an der Zeit, das Kapitel des Linksterrorismus in Deutschland zu schließen? Ist die Zeit reif für einen Schlussstrich?

“Einen Schlussstrich kann man nicht ziehen, weil viele Fakten einfach noch nicht offen liegen. Die Ermittlungsergebnisse im Bezug auf alle Taten der RAF nach 1985 sind gleich Null. Man weiß überhaupt nicht, wer überhaupt Mitglied der RAF damals war. Man weiß nicht, wer verantwortlich für die Taten war. Und das finde ich, als Angehöriger, doch sehr unbefriedigend”, sagt Patrick von Braunmühl, Sohn des 1986 von der RAF ermordeten Mitarbeiters des Auswärtigen Amtes, Gerold von Braunmühl.

Während die Angehörigen der RAF-Opfer nun befürchten, durch die Freilassung der Gefangenen würden die Verbrechen niemals aufgeklärt, stellt sich für Claus Peymann, Intendant des Berliner Ensembles, der sich damals selbst zu den Sympathisanten der linken Terrorszene rechnete, noch eine ganz andere Frage: “Das ist eine sehr aufregende, tragische Geschichte über vertane Träume, über vertane Chancen. Diese Sache ist nicht ausgestanden. So wie der Faschismus nicht ausgestanden ist. Es ist auch der Sozialismus nicht ausgestanden. Die DDR ist auch nicht ausgestanden. Die ist nur in die Ecke gepackt. Das ist so ein bisschen die deutsche Strategie, nicht?”

In seinem filmischen Essay geht Herles folgenden Fragen nach: Ist die Geschichte der RAF abgeschlossen, solange die Verbrechen der Dritten Generation an Zimmermann, Bekurts, von Braunmühl, Herrhausen und Rohwedder nicht aufgeklärt sind? Ist in diesem Zusammenhang der Anspruch aller Opferfamilien legitim, über den Hergang der Taten mehr zu erfahren, und sind die Täter, auch wenn sie ihre Strafe verbüßt haben, dazu moralisch verpflichtet? Wie weit ging der Rückhalt in der Bevölkerung, den der “Krieg der sechs gegen sechzig Millionen” erfuhr? Wie ist die Rolle des Staates zu bewerten? War die gegenseitige “Hysterisierung” von Staat und außerparlamentarischer Linken eine wichtige Ursache der Eskalation?

Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhard Baum glaubt: “Die Republik war nicht eine Sekunde gefährdet. Unser freiheitliches System ist doch nicht durch 40 Desperados zu gefährden. Gefährdet war das schon eher durch die Reaktion des Staates, weil er Freiheitsrechte zur Disposition gestellt hat. Und er wurde dann teilweise so hässlich, wie ihn die Terroristen haben wollten.”

Auch Patrick von Braunmühl sieht staatliche Versäumnisse beim Umgang mit der RAF: “Aus heutiger Sicht glaube ich schon, dass damals Fehler passiert sind. Dass man vielleicht die RAF sogar zu ernst genommen hat. Natürlich war sie eine erhebliche Bedrohung, und sie war gut organisiert, aber die Art und Weise, wie man ihr Gedankengut, ihre Argumente tabuisiert hat, die Art und Weise, wie man mit den Terroristen umgegangen ist von Prozessen zu Haftbedingungen usw. Ich glaube, damit hat man doch eher zur Eskalation beigetragen. Hat auch der RAF Argumente in die Hand gegeben, sich ein Sympathisantenumfeld zu schaffen und zu rekrutieren.”

ZDF-Autor Wolfgang Herles begnügt sich nicht mit einer chronologischen Auflistung der wichtigsten Ereignisse, sondern bietet darüber hinaus eine Bewertung des Geschehens an, in der Zeitzeugen die verschiedenen Blickwinkel präsentieren.