Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Frauen traeumen von Sex mit dem Ex

Friday, June 15th, 2007

Frauen träumen angeblich vom Sex mit dem Ex-Freund:

Frauen und Männer haben gleich häufig Sexträume. Sie träumen aber nicht von denselben Dingen, wie ihre Traumtagebücher zeigen.

3500 Frauen und Männer haben im Auftrag der Wissenschaft Tagebuch über ihre Träume geführt. Schlafforscher Antonio Zadra von der Universität Montreal hat die Aufzeichnungen ausgewertet und verglichen. Er wollte mit seiner Studie klären, wie oft beide Geschlechter von Sex und Erotik träumen, und welche Geschichten nachts in ihrem Gehirn entstehen.

Quelle und ganzer Text unter:
www.focus.de

Spinnengift als Viagra-Ersatz

Monday, May 7th, 2007

- Biss einer Spinne führte zu extremer Erektion -

Brasilianische und US-amerikanische Forscher haben ein Gift einer südamerikanischen Kammspinne genauer untersucht, um herauszufinden, ob der Wirkstoff eventuell gegen Impotenz wirkt. Bissopfer haben nämlich berichtet, dass sie nach dem Biss des giftigen Tieres an extremen Erektionen litten, berichtet BBC-Online.

Was allerdings harmlos klingt, ist nicht immer harmlos, denn der Biss der Kamm- oder Wanderspinne Phoneutria nigriventer führt in zahlreichen Fällen zum Tod. Das Tier zählt nämlich zu den drei giftigsten Spinnenarten der Welt. Als Nebenwirkung des Bisses, der kaum erträgliche und weit ausstrahlende brennende Schmerzen verursacht, haben die Bissopfer von vermehrter Urin- und Spermaabgabe sowie von Priapismus – einer lang anhaltenden schmerzhaften Erektion – berichtet. In einer seit zwei Jahren andauernden Studie des Medical College of Georgia http://www.mcg.edu gemeinsam mit dem Laboratory of Pharmacology, Instituto Butantan in Sao Paulo, die Ende Mai publiziert werden soll, werden die Forscher über das Toxin berichten, das für die Erektion verantwortlich ist.

Nach Annahmen der Wissenschaftler regt der Stoff Tx2-6 die Produktion des Botenstoffs cGMP (Cyclisches Guanosinmonophosphat) an. Dieser entspannt die Penis-Muskeln, um während der Erektion den Blutzufluss zu erleichtern. Das sei schließlich auch dafür verantwortlich, warum die Erektion derart lang anhält. In weiteren Studien soll nun festgestellt werden, ob man die Substanz möglicherweise auch für die Herstellung eines neuartigen Potenzmittels verwenden kann. Im Tierversuch sei das bereits gelungen, berichten die Forscher. Ein neues Präparat sollte eine Kombination bereits existierender Medikamente wie etwa Viagra, Cialis oder Levtra mit dem Spinnentoxin sein.

Phoneutria baut keine Netze, sondern ist ein aktiver Jäger. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von fünf Zentimetern bei einer Beinspannweite von bis zu 15 Zentimetern. Die Spinnen sind, anders als etwa Vogelspinnen, kurz behaart und von gelbbrauner bis graubrauner Färbung. Das Unangenehme an den Räubern: Sie wandern nachts auch in menschliche Behausungen und verstecken sich bei Tagesanbruch an dunklen Stellen – wie etwa in Kleidern oder Schuhen. Einige dieser Spinnen gelangen mitunter mit Bananentransporten auch nach Europa.

Aussender: www.pressetext.at

Das Schweigen der Maenner – warum sie nicht “Ich liebe Dich sagen”

Sunday, April 22nd, 2007

Die berühmten drei Worte kommen vielen Männern nicht über die Lippen. Laut einer GEWIS-Umfrage für die aktuelle Ausgabe der Frauenzeitschrift PETRA fällt es 39 Prozent der Männer schwer, einer Frau zu sagen, dass sie sie lieben. Fatal, denn 58 Prozent der Frauen werden misstrauisch, wenn der Partner nicht über seine Gefühle spricht.

Dass die Männer im direkten Gespräch mit dem Objekt der Begierde so zurück haltend sind, ist für PETRA-Gastautor Wladimir Kaminer eine typisch deutsche Verhaltensweise: “Deutsche können jahrelang um eine Frau herumkreisen. Sie summen diese Frau mit gesellschaftlich relevanten Themen voll, anstatt gleich zur Sache zu kommen.” Russen dagegen versuchten mit allen Mitteln, die Aufmerksamkeit der geliebten Frau zu erringen.

Das hat auch schon Schauspieler Max Tidof getan, der ebenso wie seine Kollegen Christian Ulmen, Christian Oliver und Erol Sander von verrückten Aktionen erzählt, die sie aus Liebe gestartet haben. Nicht nur für Tidof ein Phänomen mit Höhen und Tiefen, bei ihm aber im wahrsten Sinne des Wortes: Bei einem Prince-Konzert kletterte er für ein Mädchen auf einen Lichtturm – und stürzte fünf Meter hinunter. Manchmal sagen Taten eben mehr als Worte.

Flirtexperte Eric Hegmann führt das Schweigen der Männer auf steigende Ansprüche zurück: “Die Medien suggerieren, dass irgendwo ein noch besserer Partner auf uns warten könnte. Da will sich keiner mehr verbindlich zeigen, besonders Männer nicht.” Zumal verliebte Männer sich grundsätzlich lieber lässig geben und ihre Nervosität selten eingestehen. Wenn sie zum Beispiel auf den ersehnten Anruf warten, spielen sie ihr Drama runter. Frauen dagegen interpretieren viel herum, fragen alle Freundinnen, sammeln zig verschiedene Meinungen ein.

Untereinander reden Männer aber sehr wohl über Frauen. Dabei reicht das Spektrum von: “Seht her, wen ich aufgerissen habe!” bis zu “Ich glaube, diesmal ist es ernst.” Natürlich verläuft ein Gespräch in der Sauna am Montagabend über die Eroberungen vom Wochenende anders als eins mit dem besten Freund beim Joggen. Richtig ist, dass Männer nicht so viele Gesprächspartner für solche Themen haben wie Frauen, aber dass sie prinzipiell nicht über Emotionen sprechen, stimmt nicht.

Forscher finden Hirnregion fuer die Nikotinsucht

Friday, April 13th, 2007

Suchtzentrum entdeckt – Forscher finden Hirnregion, die für die Nikotinsucht verantwortlich sein könnte

Eine Gehirnregion von der Größe einer 2-Euro-Münze ist offenbar maßgeblich an der Ausbildung der Nikotinsucht beteiligt, berichtet die “Apotheken Umschau”. Menschen bei denen die sogenannte “Insula” durch eine Krankheit geschädigt wurde, verspüren oft spontan kein Verlangen mehr nach Zigaretten. Das zeigte eine Studie an der University of Southern California (USA) mit 19 Rauchern, deren Insula Schaden genommen hatte. 13 von ihnen hatten aufgehört zu rauchen. Fast alle wurden schnell und unkompliziert abstinent. (“Apotheken Umschau”)

Frauen sind anders – Gender-Medizin entdeckt Weiblichkeit

Saturday, March 24th, 2007

Der kleine Unterschied hat in der Medizin weitreichende Wirkung. Denn Männer und Frauen unterscheiden sich nicht nur körperlich, sondern auch in ihren Körperfunktionen.

Stoffwechsel und Verdauung beispielsweise arbeiten beim weiblichen Geschlecht niedriger getourt, und auch die Herzfrequenz ist anders als bei Männern, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer jüngsten Ausgabe erläutert. Folge: Frauen entwickeln andere Krankheiten, zeigen andere Symptome als Männer. Der neue Fachbereich der Gender-Medizin (engl. “gender” = Geschlecht) erforscht diese Unterschiede.

Ein Segen für die Frauen, die in pharmakologischen Studien bislang stark vernachlässigt wurden. Viele Arzneimittel sind bei ihnen daher zu hoch dosiert, zeigen unerwünschte Nebenwirkungen. Dies gilt vor allem für Herzmedikamente oder Beruhigungsmittel. Blutdrucksenker dagegen sind bei Frauen meist weniger wirksam als bei Männern. Doch dank der Gender-Medizin werden Beipackzettel bald frauenspezifische Dosierungen und Empfehlungen bereithalten.

Auch auf anderen Gebieten trägt die Forschung bereits Früchte. So wurde inzwischen das weltweit erste künstliche Kniegelenk speziell für die weibliche Anatomie entwickelt. Auch für die Behandlung von Krankheiten wie Essstörungen, Herzschwäche, Infarkt, Migräne oder Diabetes können sich Frauen künftig neue Impulse und maßgeschneiderte Therapien von der Gender-Medizin erwarten. (VITAL)