Archive for the ‘Wissenschaft’ Category

Sex fuer Frauen unwichtiger als gut im Job

Monday, March 12th, 2007

BRIGITTE-Umfrage: Wann ist ein Mann ein Mann? – Gut im Job ist Frauen wichtiger als gut im Bett

Was ist heute männlich? Das fragt BRIGITTE in ihrer aktuellen Ausgabe (ab 14. März im Handel) und stellt Deutschlands Frauen vor die Alternative: Gut im Job oder gut im Bett? Mutig oder verantwortungsbewusst? Belesen oder handwerklich geschickt? Entweder – oder…

Zwei Drittel der Frauen ziehen in der Umfrage einen Karrieristen dem guten Liebhaber vor. 78 Prozent finden wichtiger, dass der Mann mit Schlagbohrer und Flex umgehen kann, als dass er weiß, was Proust mit Madeleine zu tun hat. Und nur jede siebte Frau findet Mut männlich. Viel wichtiger, sagen 86 Prozent, sei doch Verantwortungsbewusstsein.

Der Idealmann der Frauen ist eher kompromissbereit anstatt durchsetzungsfähig, eher bodenständig anstatt romantisch und zeigt Stärke anstatt Schwäche. Die Frage ist, ob die Männer das alles hören wollen. Gute Zuhörer übrigens wünschen sich nur 40 Prozent der Frauen, die anderen ziehen entscheidungsfreudige Männer vor.

Für BRIGITTE befragte IPSOS 520 Frauen ab 14 Jahren.

Die Natur der Grippe und Vogelgrippe enthuellen

Thursday, February 22nd, 2007

Fotoausstellung gibt Einblick in die Grippeerkrankung und
verdeutlicht die Gefährdung, die der Ausbruch einer saisonalen Grippe
oder  Pandemie darstellt.

Das faszinierende neues Foto- und Filmmaterial, das heute
veröffentlicht wurde, zeigt die Erreger der saisonalen Grippe sowie
der  Geflügelgrippe, das gegenwärtig zirkulierende H5N1-Virus.

Auf der öffentlichen Ausstellung mit Beiträgen der weltweit
renommierten Mikrofotografen Lennart Nilsson (Schweden) und Dennis
Kunkel ( USA) wird der gesamte Stammbaum’ der Viruserkrankung
präsentiert, von der  saisonalen zur Geflügelgrippe und von Epidemien
bis zu Pandemien. Die  Bilder wurden als Teil einer umfassenderen
Ausstellung zum Thema Grippe  veröffentlicht, die diese Woche
begonnen hat und den Titel Influenza  through a Lens’ (Die Grippe
durch eine Linse) trägt. Das Bildmaterial, das  von einem führenden
Virusforschungszentrum produziert wurde, umfasst  Zeitrafferaufnahmen
die zeigen, wie die Virusstämme sich über die Zeit  replizieren.

Prof. John Oxford, Professor für Virologie am St. Bartholomew’s
Hospital und am Royal London Hospital, und Scientific Director von
Retroscreen Virology, UK, dem Unternehmen, das die neuen
Zeitrafferaufnahmen produziert hat, sagte: “Es ist so oft von
Vogelgrippe  und der Angst vor einer Pandemie die Rede, doch jedes
Jahr sehen wir uns  von einem Grippeausbruch bedroht, der zu
ernsthaften Infektionen und  Todesfällen führen kann. Diese Bilder
zeigen die verschiedenen Stämme des  Grippevirus und erinnern daran,
dass die Grippe in all ihren verschiedenen  Formen ernst genommen
werden sollte.”

Das H5N1-Virus, Auslöser der berüchtigten Vogelgrippe’, gehört zu
einem  bestimmten Grippevirusstamm und wird nur durch engen Kontakt
mit  infizierten Vögeln auf den Menschen übertragen. Mit Stand 16.
Februar 2007  infizierten sich 273 Menschen mit dem Virus, 167 von
ihnen starben [1].  Experten sind der Ansicht, dass die nächste
Grippepandemie unvermeidlich  ist und womöglich unmittelbar
bevorsteht [2]. Derzeit werden Vorbereitungen  getroffen, um die
Auswirkungen einer solchen Pandemie so gering wie möglich  zu halten.

Trotz alledem ist die saisonale Grippe eine ernsthafte und
schwächende  Krankheit und die jährliche Grippewelle stellt eine
beträchtliche globale  Bedrohung dar, die 500 Millionen Menschen
betrifft und jedes Jahr eine  halbe Millionen Menschenleben fordert.
Es spielt keine Rolle, welches  Grippevirus im jeweiligen Jahr
dominiert – die Auswirkungen der  Grippeerkrankung auf die
Gesellschaft und die Wirtschaft sind beträchtlich:  In 10 Prozent der
Fälle ist eine Grippeinfektion der Grund für Abwesenheit  vom
Arbeitsplatz [3]. Dies führt zu einem jährlichen
Produktivitätsverlust  Höhe von 12 Mrd. US-Dollar allein in den USA
[4].

Prof. Albert Osterhaus, Leiter des Instituts für Virologie an der
Erasmus-Universität Rotterdam, sagte: “Die Leute nehmen die saisonale
Grippe oft nicht ernst, doch es gibt viele Dinge, die getan werden
können.  Zeitgemässe Mittel, wie bspw. Impfstoffe und antivirale
Medikamente kommen  immer noch nicht in ausreichendem Umfang zum
Einsatz, obwohl die Verwendung  sowohl medizinisch als auch
ökonomisch gerechtfertigt ist. Es ist wichtig,  dass die Menschen die
saisonale Grippe ernst nehmen und Vorsichtsmassnahmen  zur Prävention
und Behandlung ergreifen und so die Ausbreitung eindämmen.”

Die Erkenntnisse einer kürzlich durchgeführten Umfrage [5] decken
einige der Barrieren bei der Kontrolle der Grippe auf. Im Rahmen der
in den  USA und Europa durchgeführten Umfrage wurden 132 Arzte zu den
Hauptgründen  befragt, warum sie ihren ansonsten gesunden Patienten
Grippemittel nur in  beschränktem Masse verschreiben. Die Wahrnehmung
von Grippe als  selbstlimitierende Krankheit ist einer der
wichtigsten Faktoren und wurde  von fast einem Viertel (23%) der
Befragten angegeben, während ein Drittel ( 33%) verschreibungsfreie
symptomatische Mittel als ausreichend ansehen.  Fast die Hälfte (46%)
der Umfrageteilnehmer gab an, dass ihre Patienten  nicht rechtzeitig
den Arzt aufsuchten, um von einer medikamentösen  Grippebehandlung zu
profitieren.

Weblink:
Foto- und Filmmaterial zum Thema Grippe gibt es unter:
http://www.thenewsmarket.com/influenzathroughalens
(Registrierung erforderlich)

Weitere Infos unter: http://www.thenewsmarket.com

Die Nibelungen – Mythos Wahrheit und Erbe

Tuesday, February 20th, 2007

Katharina Wagner: “Mit Siegfried und mir, das würde nicht gut gehen” – Die Urenkelin Richard Wagners im Interview mit P.M. HISTORY

Mythos, Wahrheit und Erbe: großer Sonderteil “Die Nibelungen” in der aktuellen Ausgabe.

Die Faszination der Nibelungen ist ungebrochen: Ob bei den Richard-Wagner-Festspielen in Bayreuth oder den Wormser Nibelungenfestspielen, jedes Jahr lassen sich tausende Zuschauer von Inszenierungen der Sage über Liebe und Rache begeistern. Die neue Ausgabe von Deutschlands größtem monatlichen Geschichtsmagazin P.M. HISTORY geht der deutschen Heldensage in einem großen Sonderteil auf den Grund.

nibelungen

P.M. HISTORY spricht darin mit Katharina Wagner über die Kompositionen ihres Urgroßvaters Richard, über echte Helden und zeitgemäße Interpretationen. Findet die Regisseurin den Nibelungenhelden eigentlich attraktiv? “Siegfried scheint mir doch ein wenig zu einfach gestrickt. Vielleicht ist das mal ganz lustig,
so einen totalen Naivling um sich zu haben. Aber mit Siegfried und
mir, das würde nicht länger als drei Stunden gut gehen.” Katharina
Wagner ist bereits im zarten Alter von vier Jahren in den Genuss der Oper gekommen und verbindet mit dem Bühnenbild heute noch schaurige Erinnerungen. “War der Drache auf der Bühne aufgebaut, wollte ich da nicht vorbeigehen. Ich hatte wirklich panische Angst vor dem Ding.”

Dr. Sascha Priester, seit 1.1. 2007 neuer Redaktionsleiter von P.M. HISTORY: “Mit dieser Ausgabe begeben wir uns auf eine spannende historische Spurensuche, vom Mittelalter bis in unsere brandaktuelle Gegenwart. Denn der Mythos der Nibelungen ist längst zum Mythos der Deutschen geworden, mit seiner Strahlkraft, aber auch seinen Abgründen. Nur wenige Geschichten sind so dazu geeignet, über zeitlose Werte und Emotionen wie Freundschaft, Liebe oder Hass nachzudenken – und dabei auch immer die eigene Selbstwahrnehmung zu reflektieren.”