Charlize Theron und Will Smith in “Hancock”

Warum sich Charlize Theron wegen Will Smith fast in die Hose machte: In “Monster” brillierte sie als unattraktive Massenmörderin, in “Kaltes Land” als ausgemergelte Minenarbeiterin, doch in ihrer aktuellen Komödie “Hancock” (Filmstart: 3. Juli) zeigt sich Charlize Theron an der Seite von Will Smith in ganzer Schönheit.

Den schauspielerischen Mut zur Hässlichkeit hat der Hollywood-Star jedoch keinesfalls verloren. “Ich würde mich sofort wieder körperlich verwandeln, wenn es für eine Rolle notwendig wäre”, sagt Theron in der aktuellen Ausgabe der Frauenzeitschrift FÜR SIE (14/2008; EVT: 24. Juni). “Nur die schicke Ehefrau aus Beverly Hills zu geben, wie in diesem Film, wäre für mich nicht reizvoll.” Allerdings gingen Rollen wie in “Monster” physisch wie emotional enorm an die Substanz, weshalb ihr eine solche Actionkomödie zwischendurch sehr willkommen sei. “Und wenn Will Smith mitspielt, würde ich sogar einen Film über Mülltonnen machen”, schwärmt die Oscarpreisträgerin, die offenbar viel Spaß mit ihrem Kollegen hatte. “Er riss ständig die schlimmsten Witze. Seinetwegen hätte ich mir fast in die Hose gemacht.”

Der Gewinn des Oscars vor vier Jahren habe ihr Leben zwar nicht komplett verändert, wirke aber sehr beruhigend: “Seinetwegen bekomme ich bessere Angebote und muss nicht mehr jedem Job hinterher jagen.” Denn die ersten Jahre in Hollywood verliefen hart für die gebürtige Südafrikanerin. Charlize Theron, die als 15-jährige mit ansehen musste, wie ihre Mutter in Notwehr den Vater erschoss, kam ein Jahr später in die USA und kämpfte um Rollenangebote. “Anfangs saß ich fast pleite in einem verwahrlosten Motel”, erzählt die Schauspielerin. “Immerhin konnte ich von dort den Hollywood-Schriftzug sehen. Das hat mich motiviert.” Heute ist Amerika die zweite Heimat der 32-jährigen, die 2007 die US-Staatsbürgerschaft annahm, um auch wählen zu dürfen. “Ich bin politisch sehr interessiert”, verkündet Charlize Theron. “Es ist kein Geheimnis, dass ich Barack Obama meine Stimme geben werde.”

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