Roger Cicero – ueber Wirkung seiner Songtexte erstaunt

Der Sänger Roger Cicero wundert sich über die Wirkung seiner Songtexte. In der PHOENIX-Sendung “Im Dialog” (Ausstrahlung: heute 24 Uhr) sagte der für seine humorvoll-ironischen Texte bekannte Jazzmusiker:

“Ich bin immer ganz erstaunt, wenn das alles so bierernst genommen wird. Dass da ein sehr, sehr großer humoristischer Aspekt in diesen Texten vorherrscht, das ist eigentlich – finde ich zumindest – sehr deutlich.” Die ihm unlängst von der Zeitschrift Emma verliehene Auszeichnung als “Pascha des Monats” finde er sehr amüsant: “Ich fühle mich da nicht angegriffen und ich nehme das ehrlich gesagt auch gar nicht so ernst”, so Cicero weiter.

Durch seinen berühmten Vater, den Jazz-Pianisten Eugen Cicero, habe er schon als Jugendlicher viele berühmte Künstler persönlich kennengelernt. “Das ist sicherlich eine Sache, die abgefärbt hat. Die Persönlichkeiten haben mich schon sehr beeindruckt.” Als Berufsmusiker könne man über längere Zeit vor allem bestehen, wenn man eine musikalische Ausbildung habe. “Das würde ich jedem empfehlen”, so Cicero. “Heutzutage scheiden sich ja da die Geister: Manche denken, man könne einen Crashkurs machen und danach ist man fertig – das halte ich nicht für sinnvoll.” Er selbst habe ein Musikstudium absolviert.

Ebenfalls in der PHOENIX-Sendung sprach Cicero über sein Abschneiden beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Nach dem eher enttäuschenden 19. Platz habe er vor allem mit sehr viel Häme in Deutschland gerechnet. Diese sei aber weitgehend ausgeblieben. Der europäische Gesangswettbewerb habe sich inzwischen zu einem “Spektaktel” entwickelt. “Inwieweit das da jetzt noch wirklich um Musik geht, das bleibt mal dahingestellt”, so der Jazzmusiker. Mit normalen Kriterien sei der Songcontest überhaupt nicht mehr zu messen.

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