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sevenload ist Website des Jahres 2007

Friday, December 14th, 2007

Deutschlands Internetnutzer haben sich bei der Wahl zur Website des Jahres 2007 für die besten Web-Angebote entschieden. Insgesamt wurden 552.603 Stimmen für 330 Websites in über 18 Kategorien zwischen dem 1. November und dem 10. Dezember abgegeben.

sevenload  geht als Sieger in der Kategorie “Beste Video Seite” mit den höchsten Bewertungen für Inhalt, Navigation und Design hervor.

“Bei dieser wichtigen Auszeichnung zum Ende des Jahres hat eindeutig das Publikum entschieden”, sagt Axel Schmiegelow, Geschäftsführer der sevenload GmbH. “Das vielfältige Angebot von sevenload als die qualitativ führende Medienplattform für Bilder, Videos und interaktive Formate beweist, dass unsere Idee der Kanäle und Sendeformate die Nutzer überzeugte. Wie auch im Vorjahr möchten wir uns herzlich bei unserer Community für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken!”

sevenload ist das professionelle Netzwerk für modernes Internetfernsehen und User Generated Content. In 25 thematisch kategorisierten Kanälen werden über 250 Sendeformate in Deutsch, Englisch und Türkisch ausgestrahlt. Die Auszeichnung “Website des Jahres” ist eine gesamteuropäische vom Publikum gewählte Preis-Initiative von MetrixLab und wird von Partnern wie Nielsen/Netratings und TechCrunch unterstützt.

Die sevenload GmbH wurde 2006 gegründet und unterhält unter sevenload.de Deutschlands führende Medienplattform für Bilder und Videos im Internet. Auf sevenload können Nutzer ihre Bilder und Videos kostenlos verwalten und mit anderen Menschen austauschen. In 25 Kanälen werden über 250 interaktive Sendeformate mit eigenen Moderatoren und Schauspielern gezeigt. Darüber hinaus werden von weltweit namhaften Künstlern exklusive Sendungen nur auf sevenload ausgestrahlt.

Adobe kuendigt Flash Media Server 3 an

Wednesday, December 5th, 2007

Adobe Systems hat die Adobe Flash Media Server 3 Produktfamilie angekuendigt. Flash Media Server 3 macht Videostreaming und Kommunikation in Echtzeit fuer jedermann moeglich. Die neue Produktfamilie unterstuetzt den Videostandard H.264 sowie High Efficiency AAC (HE-AAC) Audio und bietet Inhalteanbietern einen verbesserten Schutz qualitativ hochwertiger Videostreams.

Zudem koennen Anbieter interaktive Medienapplikationen bereitstellen, die durchgaengig ueber verschiedene Browser und Betriebssysteme hinweg nutzbar sind. Mit Adobe Flash Media Server 3 lassen sich ansprechende Videoerlebnisse schaffen, die jederzeit und ueberall zugaenglich sind: mit dem Adobe Media Player im Web und auf dem Desktop sowie mit Adobe Flash Lite 3 auf mobilen Endgeraeten. Das neue Preismodell bietet Kunden vielfaeltige Optionen zur Verbereitung qualitativ hochwertiger Videostreams. Die Software ist voraussichtlich ab Januar 2008 erhaeltlich und wird mit vorinstallierten Services fuer das Streaming von Videos ausgeliefert, die mit dem Flash Player kompatibel sind.

“Unsere Flash-Technologie spielt eine wichtige Rolle beim Wandel weg vom traditionellen Medienkonsum hin zu anregenden, interaktiven Erlebnissen”, sagt John Loiacono, Senior Vice President of Creative Solutions bei Adobe. “Mit dem Flash Media Server 3 und dem neuen Preismodell senken wir die Einstiegshuerde fuer Anbieter, die ihre Inhalte per Streaming Video oder per Echtzeitkommunikation verbreiten wollen. Egal, ob sie sich fuer interaktive Social Media Services oder lineare Streams entscheiden, sie koennen sich darauf verlassen, dass ihre Angebote sicher sind und in hoechster Qualitaet bei ihren Kunden ankommen.”

Die Flash Media Server Familie
Die neue Produktlinie enthaelt zwei Produkte: den Adobe Flash Media Streaming Server 3 fuer Videostreaming On-Demand und in Echtzeit sowie den Adobe Flash Media Interactive Server 3 fuer individuell anpassbare, skalierbare Videostreaming Services und interaktive Social Media Anwendungen. Beide Produkte enthalten eine Reihe neuer Funktionen, mit denen Medienanbieter effiziente Loesungen fuer fuehrende Web-Video-Formate bereitstellen koennen. Zu den neuen Funktionen gehoert: eine beinahe doppelt so hohe Zahl an Streams pro Server, die Unterstuetzung des Videostandards H.264 und des Audioformats HE-AAC im Flash Player 9 (siehe separate Pressemeldung), Upgrades auf Adobes patentiertes Protokoll zur Bereitstellung von geschuetzten Inhalten sowie die verbesserte Unterstuetzung von Live-Videos fuer Nachrichten, Konzerte, Sportveranstaltungen und Social Media Services. Zudem unterstuetzt der Flash Media Server 3 aufgezeichnete und live produzierte Streams fuer Flash Lite 3, so dass ein konsistentes Videoerlebnis auch auf mobilen Endgeraeten moeglich ist.

“Mit ihrem durchgaengigen Workflow haben die Videoloesungen von Adobe unser Geschaeftsmodell von der Entstehung bis zur Auslieferung von Inhalten veraendert”, sagt Erik Huggers, Future Media und Technology Group Controller bei der BBC. “Mit den Verbesserungen bei der Performance und den Schutzfunktionen bietet uns der Flash Media Server 3 flexible neue Moeglichkeiten der Verbreitung von Streaming Media auf so vielen Plattformen wie moeglich. Wir freuen uns ueber die Zusammenarbeit mit Adobe und die Moeglichkeit, unseren Zuschauern ueber den BBC iPlayer sichere, sofort verfuegbare Inhalte zur Verfuegung zu stellen.”

Flash Media Streaming Server 3
Mit dem Flash Media Streaming Server 3 koennen Kunden qualitativ hochwertige, verschluesselte Videos ohne lizenzrechtliche Einschraenkungen hinsichtlich der Bandbreite oder der Anzahl der Verbindungen anbieten. Durch den niedrigeren Preis ist Videostreaming via Flash, Adobe AIR, Flash Lite 3 und Adobe Media Player fuer ein breiteres Publikum zugaenglich. Adobe AIR ist eine betriebssystemuebergreifende Laufzeitumgebung, mit der Rich Internet Applikationen (RIAs) auch auf dem Desktop genutzt werden koennen. Der fuer Anfang 2008 erwartete Adobe Media Player, die erste Adobe Anwendung auf Basis von AIR, wird sowohl H.264 Video als auch HE-AAC Audio unterstuetzen, so dass die Zuschauer qualitativ hochwertige Fernsehangebote sowohl online als auch offline geniessen koennen.

Flash Media Interactive Server 3
Der Flash Media Interactive Server 3 baut auf dem Flash Media Streaming Server auf. Die neue Software fuehrt die Moeglichkeiten der Edge und Origin Editionen von Adobe Flash Media Server 2 Professional in einem einzelnen stabilen Streaming-Produkt inklusive Interaktivitaet zusammen, das auf jede Installationsgroesse im Unternehmen skalierbar ist. Der Flash Media Interactive Server 3 unterstuetzt eine neue Plug-in-Architektur und laesst sich in Rechte-Management-Systeme fuer Zugriffskontrollen in Echtzeit integrieren.

Preise
Der Adobe Flash Media Interactive Server 3 wird zu einem Preis von knapp 4.800 Euro angeboten, Adobe Flash Media Streaming Server 3 wird gut 1.000 Euro kosten. Mehr Informationen zur neuen Software sind unter adobe.com erhaeltlich.

Videos statt Fotos – Fotobranche im Umbruch?

Tuesday, December 4th, 2007

Videos statt Stills – so sieht die Zukunft der Fotobranche aus. Denn durch die Möglichkeiten des Internets, etwa auf Nachrichtenseiten Bewegtbilder und Sounds einzustellen, ist bei Fotoagenturen die Nachfrage nach Multimedia-Paketen gestiegen.

Mit vertonten Diashows und Videos erweitern daher fast alle größeren Anbieter ihr Portfolio.

“Der entscheidende Punkt ist, die Fotos in die Welt zu bringen, wo Leute sie sehen können. Das ist die Essenz des Fotojournalismus”, sagt Mark Lubell, Chef des New Yorker Büros von Magnum. Mit ihrer Website Magnum in motion hat sich die renommierte Agentur längst den neuen Herausforderungen gestellt und bietet neben vertonten Foto-Essays bebilderte Blogs sowie Video Podcasts an.

Dirck Halstead, langjähriger Fotograf des Time-Magazine und Herausgeber des Onlinemagazins The Digital Journalist, ist überzeugt, dass in spätestens zehn Jahren alle Fotografen Videos machen werden. Der mehrfach prämierte Fotojournalist bietet daher Videokurse für Fotografen und Zeitungsredaktionen an. Das Internet sei die einzige Überlebenschance der traditionellen Presse, meint Halstead.

Im Netz steigt jedoch auch die Konkurrenz. Sogenannte Microstock-Agenturen, die auf ihren Internetplattformen Bilder von Amateuren ab einem Dollar anbieten, drängen in das Geschäftsfeld der etablierten Fotografen. Marktführer Getty Images reagierte bereits: Die Agentur übernahm den Microstock-Anbieter iStockphoto und senkte ihre Preise für Onlinekunden. Den kompletten Artikel lesen Sie in der Dezemberausgabe des Medienmagazins INSIGHT.

Hillary Clinton for President – Wahlwerbung auf YouTube

Friday, November 30th, 2007

In den USA stehen demnächst die Präsidentschaftswahlen an. Die Politiker dort haben erkannt, dass im Zeitalter von Web 2.0 große Videoportale wie Youtube ein hilfreiches Medium für Wahlwerbung sind, denn günstiger  bzw. umsonst können die Parteien kaum anderswo Werbung machen.

Präsidentschaftskadidaten wie Barack Obama oder Hillary Clinton nutzen Youtube intensiv und stellen ihre Videos ein. Nicht immer wird allerdings mit fairen Mitteln gekämpft, wie dieser Wahlwerbespot beweist: Vote Different – ein Spot, der Hillary Clinton als Diktatorin im Stile von George Orwell “1984″ porträtiert.

Gut einen Monat vor den ersten Vorwahlen in den USA haben sich die republikanischen Präsidentschaftsbewerber hitzige Wortgefechte geliefert. Nutzer des Internetportals YouTube stellten den republikanischen Präsidentschaftsbewerbern ihre Fragen per Videoclip. 5000 Videoclip-Fragen waren vor der Debatte in St. Petersburg (Florida) bei YouTube eingegangen, 2000 mehr noch als bei der Premiere des Debattenformats im Juli mit den demokratischen Matadoren. 34 Fragen suchte CNN aus, die sich zumeist um konservative Brennpunkte rankten, vom Problem der illegalen Einwanderung über die Abtreibung bis hin zur Waffenkontrolle, dies berichtet das Hamburger Abendblatt

Weblinks:
Hillary Clinton Videos
Barack Obama Videos
RepublicanDebate
DemocraticDebate

Vom Video Clip-Produzenten zum Aktionaer

Wednesday, November 14th, 2007

Als weltweit erstes Internet-Portal vergibt YUR.tv Aktien an seine Community: Erstmalig in der Geschichte des Web 2.0 werden die User vom Internet-TV-Sender mit realen Aktien am Unternehmenserfolg beteiligt und so zu Aktionären.

Der Markt von Video- und TV-Portalen, die von Usern gestaltet werden, ist 2006 explodiert. Erfolgsgeschichten wie YouTube und MySpace haben das Potenzial gezeigt. Die globale Internet-Gemeinschaft ist eine neue Generation von selbstbestimmten Medien-Nutzern. “Die Menschen wollen sich nicht nur – wie bisher vor dem Fernseh-Gerät – berieseln lassen, sondern wollen selbst medial aktiv sein, sich mitteilen. Entweder als Regisseur, Schauspieler oder Kameramann, als Berichterstatter, Fotograf oder Journalist”, sagt Malte Ubl, Vorstand der YUR.tv AG. YUR.tv bietet als interaktives Mitmach-Fernsehen die Möglichkeit hierzu. Doch nicht nur die Kreativität lockt viele YUR.tv-User, sondern auch der ökonomische Erfolg des Unternehmens.

YUR.tv ist die weltweit erste Online-Plattform, die ihre User direkt an einem möglichen Unternehmenserfolg beteiligt. Die Kreativsten unter den Clip-Produzenten können sich reale Unternehmensanteile verdienen. Über Votings entscheiden die Nutzer, welche Filme wann ins Programm kommen. Für 200 Voting-Punkte vergibt YUR.tv eine Aktie des Unternehmens. Der Anreiz funktioniert: 332 Aktien vergibt die YUR.tv AG diese Woche an die ersten 64 Aktionäre aus der Community. Bis zu fünf Prozent des Unternehmens wollen die Vorstände Frank Müller und Malte Ubl an die User vergeben.

Die Aktionäre aus der Community können auch aktiv an der Unternehmensstrategie mitwirken. Im kommenden Jahr wählen sie erstmals aus ihrem Kreis einen Beirat, der den Vorstand in strategischen Belangen berät. Zudem sind die Aktionäre zur jährlichen Hauptversammlung in Hamburg eingeladen.

Realisiert haben diesen ersten interaktiven TV-Sender mit Sitz in Hamburg die beiden Internet-Spezialisten Frank Müller und Malte Ubl. Bei YUR.tv können Web-2.0-Nutzer selbst produzieren und bestimmen, was läuft. Dabei versteht sich YUR.tv keineswegs als Konkurrenz zu klassischen Video-on-Demand-Portalen. “Bei uns gibt es – im Unterschied zu YouTube und Co – kein Video-on-Demand, sondern ein richtiges Programm, das alle Community-Mitglieder gleichzeitig sehen”, so Malte Ubl.

Neben dem Programmpunkt “Freistil”, in dem die User Clips zu allen Themen einsenden können, die ihnen gefallen, setzt YUR.tv inzwischen verstärkt auf feste TV-Formate mit bestimmten Themenschwerpunkten. Besonders engagierte User können auch ihre eigene Sendung bekommen. Alle eingesendeten Inhalte werden, bevor sie online gehen, von einem Screening-Team an sieben Tagen der Woche 24 Stunden gesichtet und ausgewertet. Rechtsextremistische oder pornografische Inhalte gehen nicht online.

Derzeit verzeichnet das Online-Portal monatlich 140.000 Page Impressions. Dabei ist die Software noch in der Beta-Phase.

YUR.tv ist aber nicht nur ein Web-TV-Sender, sondern auch eine Technologie-Plattform die ihresgleichen sucht. Am Beispiel YUR.tv demonstriert die als Investor und Hauptaktionär gewonnene Avantaxx AG den effizienten und reibungslosen Betrieb von interaktivem Web-TV. Die Technologie ist frei erwerblich und ermöglicht selbst mittelständischen Unternehmen den Aufbau eines eigenen Internet-TV-Senders.

Weblink: www.yur.tv