Externe Festplatten – Worauf es beim Kauf ankommt

Zum Sichern und Archivieren sind externe Festplatten die beste Lösung. Doch viel Speicherplatz für wenig Geld ist nicht alles. Beim Kauf kommt es auch auf die Ausstattung, die Lautstärke und den Stromverbrauch an.

Hier gibt es in der Praxis große Unterschiede, berichtet die PC-WELT, die in ihrer neuen Ausgabe (Heft 8/2008) zehn externe Festplatten im 2,5- und 3,5-Zoll-Format getestet hat.

Anwender sollten vor allem auf die mitgelieferte Software achten. Zur Pflichtausstattung einer externen Festplatte zählt mindestens ein Backup-Programm sowie eine Synchronisations-Software – idealerweise auf einem externen Datenträger wie einer CD. Befinden sich die Programme lediglich auf der Festplatte, sollte der Nutzer sofort nach dem Kauf eine Sicherheitskopie anfertigen, empfiehlt die PC-WELT.

Beim Sichern von Musik, Fotos oder Filmen ist ein hohes Arbeitstempo gefragt. Dieses hängt wiederum von der verwendeten Schnittstelle ab. Generell gilt: Je mehr Schnittstellen, desto besser. Besonders flink arbeiten externe Festplatten mit einer so genannten E-SATA-Schnittstelle, die im Vergleich zum sonst üblichen USB-Anschluss doppelt bis dreimal so schnell ist. Für Mac-Anwender und Hobby-Filmer sind zudem Firewire-Anschlüsse interessant.

Auch die Lautstärke ist bei externen Festplatten ein wichtiges Thema. Prinzipiell sind 2,5-Zoll-Modelle leiser als 3,5-Zoll-Geräte, die dafür ein höheres Arbeitstempo bieten. Vor dem Kauf empfiehlt sich eine Hörprobe, um zu testen, wie laut die Platte bei der Datenübertragung tatsächlich ist.

Praktisch und bei steigenden Strompreisen zeitgemäß ist ein Netzschalter, der die Festplatte komplett von der Stromversorgung trennt. Das gilt vor allem für 3,5-Zoll-Modelle mit externen Netzteilen. Die niedrigsten Verbrauchswerte im aktuellen Festplatten-Test lieferte die Verbatim External Hard Drive (etwa 100 Euro) und erhielt damit das Eco2-Energiespar-Logo der PC-WELT. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem Preis von 29 Cent pro Gigabyte erzielte dagegen die Buffalo Drive Station Combo4 (circa 135 Euro) und mit 39 Cent pro Gigabyte bei den 2,5-Zoll-Geräten die Conceptronic GrabnGo 250 GB für rund 90 Euro.

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