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Euro 2008 – Fussball EM-Bilanz des ZDF

Friday, June 27th, 2008

Als Erfolg hat ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender das Abschneiden des ZDF bei den Übertragungen von der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz gewertet. Mit einer hervorragenden Aufstellung, glänzender Technik, mit Herz und Verstand habe der Sender alles gegeben, sagte Brender und fügte hinzu: “Die Zuschauer haben uns für dieses Engagement belohnt. Rekordzahlen bei den Einschaltquoten, viel Lob und Anerkennung für Moderatoren, Reporter, Experten und Kommentatoren und eine Bildschirmpräsentation auf hohem Niveau zeichnen die Euro 2008 im ZDF aus.”

Prägendes Element der öffentlichen Wahrnehmung dieser Europameisterschaft sei der spektakuläre Auftritt des ZDF auf der Seebühne in Bregenz gewesen. “Das große Auge aus der Opernkulisse der Tosca-Aufführung ist in diesem Sommer zum Symbol für journalistische Qualität und die Leichtigkeit bester Fernsehunterhaltung geworden”, sagte Brender. Über 160 000 Menschen werden bis zum Abschluss am Sonntagabend das Public Viewing des ZDF auf der weltgrößten Seebühne in der Bregenzer Bucht, den Torwand-Parcours des ZDF auf dem Vorplatz des Bregenzer Festspielhauses sowie die weiteren ZDF-Sendungen auf der Freilichtbühne besucht haben. “Das ist ein unglaublicher Wert”, schwärmte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

“Wir haben den Besuchern in Bregenz und den Zuschauern zu Hause am Bildschirm den Mehrwert bringen können, den wir uns vorgestellt haben, also eine gute Kommentierung der Spiele, eine unterhaltsame Form in den Gesprächen vor und nach den Spielen, in den Moderationen von Johannes B. Kerner und in den Analysen von Jürgen Klopp und Urs Meier. Mit dem Public Viewing in Bregenz haben wir die perfekte Präsentationsfläche für die Fans gehabt, das war Public Viewing von seiner besten Seite – wir fahren zufrieden nach Hause.” Der Andrang beim Public Viewing des ZDF in Bregenz war so groß, dass die verfügbaren 5000 Plätze nicht ausreichten und von den Viertelfinalspielen an noch einmal zusätzlich Sitzplätze für 300 Besucher geschaffen wurden. Sehr zufrieden zeigte sich der EM-Programmchef des ZDF, Andreas Lauterbach, auch mit der Präsentation der Europameisterschaft auf dem Bildschirm.

“Unsere Investitionen in die Weiterentwicklung der zur Verfügung stehenden elektronischen Analyse-Systeme haben sich ausgezahlt; dabei ist der Einsatz von 3D-Grafiksystemen zur Unterstützung der Spielanalyse noch lange nicht ausgereizt. Da geht noch einiges, was wir für die Zuschauer und für ihr Verständnis von taktischen Raffinessen und regelkundlichen Besonderheiten tun wollen.” Zur rundum positiven EM-Bilanz des ZDF gehört allerdings auch ein Wermutstropfen. Die seit 2005 beim Publikum auf Anhieb beliebte “Dreierkette”, bestehend aus Moderator Johannes B. Kerner, dem Fußballtrainer Jürgen Klopp und dem Schweizer Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs Meier, nahm in Bregenz ihren Abschied vom Fernsehschirm. Für ZDF-Sportchef Gruschwitz waren die Fachgespräche und Analysen des Trios “ein Meilenstein in der Fernseh-Sportberichterstattung”. Zum Beginn der Zusammenarbeit beim Confed Cup vor drei Jahren sei es ein Experiment mit einigen Fragezeichen gewesen, drei so unterschiedliche Fachleute zusammenzubringen.

Aber, so Gruschwitz: “Die Drei haben gezeigt, wie man die Begeisterung für den Fußball eben auch transportieren kann. Das war klasse und das ist von den Zuschauern bestens angenommen worden. Natürlich sind wir jetzt ein bisschen traurig, dass es schon wieder zu Ende ist, aber es ging zeitlich einfach nicht mehr. Doch hier haben sich viele Freunde gefunden und das wird bleiben”. In den zurückliegenden Wochen waren in der ZDFarena auf der Bregenzer Seebühne 27 EM-Spiele zu sehen – inmitten der Kulisse der Puccini-Oper “Tosca”, die am 23. Juli wieder in das Festspielprogramm aufgenommen wird. Darüber hinaus präsentierten sich weitere ZDF-Sendungen von der Seebühne, so die “Kulturzeit” von 3sat, die Kochshow “Lafer!Lichter!Lecker!” und “ZDF SPORTreportage”. Am morgigen Samstag begrüßt Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein prominente Gäste im “aktuellen sportstudio”, bevor das Frauenjournal “ML Mona Lisa” am Sonntagabend das ZDF-Unternehmen “Bregenz” beschließt. Auch musikalische Gäste traten in der ZDFarena am Bodensee auf: Christina Stürmer und Band mit ihrem EM-Song “Fieber”, der Weltklassepianist und Fußballfan Lang Lang, der die Brücke zu seiner Heimat China und den bald beginnenden Olympischen Spielen spannte, die Band “Revolverheld” und “Panik-Rocker” Udo Lindenberg als Gast im “aktuellen sportstudio”.

Neben den exzellenten Zuschauerquoten bei den Live-Übertragungen der Spiele im ZDF – darunter 22,77 Millionen Zuschauer/76,2 Prozent Marktanteil beim Spiel Kroatien –Deutschland, 23,82 Millionen/69,9 Prozent bei der Begegnung Deutschland – Polen und schließlich 29,43 Millionen/81,5 Prozent beim Halbfinalspiel Deutschland – Türkei – war auch das Interesse der Internet-Nutzer am Online-Angebot des ZDF überdurchschnittlich groß und sorgte für Rekordabrufe mit mehreren hunderttausend Sichtungen der Streaming-Angebote in der ZDF-Mediathek. Überragende Werte erzielte auch erneut das Public Viewing auf öffentlichen Plätzen, in Stadien, großen Hallen und auf Fanmeilen. Bei den Fußballspielen mit deutscher Beteiligung kamen so jeweils noch zwischen sechseinhalb und fast elf Millionen Menschen zu den offiziell gemessenen Zuschauerquoten hinzu.

EM 2008 – Halbfinalsieg fuer Deutschland gegen Tuerkei

Thursday, June 26th, 2008

Fussball EM 2008 – Spiel Deutschland gegen Türkei – Glücklicher Halbfinalsieg für Deutschland: Bis zu 32,74 Millionen Zuschauer sehen 3:2 in der Schlussphase live im ZDF – Fußball-EM auch bei ZDFonline stark nachgefragt.

Die deutsche Nationalmannschaft steht im EM-Finale und greift am Sonntag nach ihrem vierten europäischen Titel. Bis zu 32,74 Millionen Zuschauer fieberten gestern Abend im ZDF mit, als die DFB-Elf im Halbfinale gegen die Türkei glücklich 3:2 gewann. Über die gesamte Spielzeit sahen 29,43 Millionen Fußballfans die Partie im Zweiten, bei einem Marktanteil von 81,5 Prozent – die bisher zweithöchste Einschaltquote in der Hitliste der zuschauerstärksten Sportübertragungen: Das WM-Halbfinale 2006 zwischen Deutschland und Italien hatten 29,66 Millionen Zuschauer im ZDF gesehen. Durch den Stromausfall im Internationalen Fernsehzentrum der Fußball-Europameisterschaft in Wien (IBC) wurde die Übertragung des Halbfinalspiels zwischen der Türkei und Deutschland gestern Abend europaweit beeinträchtigt.

ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender: “Da ist ein Quotenschaden entstanden: Durch den Bildausfall haben wir die höchste Zuschauerzahl aller Zeiten verpasst. Viele Zuschauer waren enttäuscht. Darüber werden wir mit der UEFA zu reden haben.”

Auch bei Spielen ohne deutsche Beteiligung erzielte das ZDF bisher die höchsten Zuschauerwerte: Das Viertelfinale am vergangenen Sonntag zwischen Spanien und Italien hatte über die gesamte Spielzeit 17,23 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 56,6 Prozent) – beim Elfmeterschießen fieberten bis zu 20,16 Millionen Fußballfans mit.

Die Fußball-EM hat auch für Rekordabrufe im Online-Angebot des ZDF gesorgt. Alle Sendungen in der ZDFmediathek wurden im Juni über zwölf Millionen Mal angesehen. Zu den beliebtesten Sendungen zählten die Tageszusammenfassungen “EM kompakt” vom ZDFinfokanal mit über 350.000 Sichtungen. Die Internetseite zur Fußball-EM sport.zdf.de wurde über 21 Millionen Mal abgerufen. Das Datencenter mit Live-Ticker und allen Statistiken erzielte über 1,9 Millionen Abrufe.

Fussball-EM – Tuerken haben nur noch 14 Spieler

Wednesday, June 25th, 2008

Fussball EM 2008 – Gegen die Sperre des türkischen ersten Torwarts Volkan hatten die Türken Einspruch eingelegt. Die UEFA aber blieb hart. Volkans Attacke gegen Jan Koller wurde als Tätlichkeit ausgelegt, sodass er definitiv gegen Deutschland gesperrt ist.

Im Spiel gegen Kroatien gab es mit Volkans Ersatzmann Ruestue im Elfmeterschiessen das Weiterkommen der Türken, als dieser den Schuss von Kroaten Petric hielt. Am Führungstor der Kroaten kurz vor Schluss, durch das die Türken kurze Zeit später ausgleichen konnten, war Ruestue nicht unbeteiligt.

Dem türkischen Trainer Fatih Terim plagen nach der endgültigen Sperre Volkans nun Personalsorgen. Da auch Nihat ausfällt, stehen Terim insgesamt nur noch 14 Spieler für das Halbfinale zur Verfügung. Und dabei ist der Ersatztorhüter schon mit eingerechnet. (Via: ShortNews.de)

Fussball EM 2008 – Es ist Leben in der Bude

Tuesday, June 24th, 2008

WAZ: Es ist Leben in der Bude. Kommentar von Peter Müller

Die dritte Turnierwoche. Und wir sind immer noch nicht müde, schauen immer noch hin. Denn diese Europameisterschaft ist alles, nur nicht langweilig. Selbst die wenigen Spiele, die es wert gewesen wären, auf fünf Minuten reduziert zu werden, mündeten in furiose Finalszenarien. Diese EM bietet, verglichen mit der WM vor zwei Jahren, ein echtes Fußballspektakel.

Denn, mal ehrlich: Wie viele grandiose Spiele, den umjubelten deutschen Lauf ausgenommen, sind vom Supersommer 2006 in Erinnerung geblieben? Schönes Wetter, tolle Partys – aber als Weltmeister ließ sich ein Team feiern, das in 120 Endspielminuten nicht aufs Tor geschossen hatte. Diesmal war vom ersten Tag an Leben in der Bude. Schon in der Vorrunde begeisterten Niederländer, Portugiesen, Kroaten und Spanier mit Tempo und Technik. Dass drei dieser vier gefeierten Gruppensiegern schon wieder zu Hause sind, macht das Turnier umso spannender. Russland galt ja vorher immerhin als Geheimfavorit, aber wer hatte die Türkei auf der Rechnung? Und wer hätte gedacht, dass die Deutschen nach dürftiger Vorrunde noch die richtige Spur finden würden? Nun also ein unerwartetes Halbfinale, Deutschland gegen Türkei. Mit nur einem Spiel haben sich die Deutschen zurück in die Favoritenposition geschoben. Weil sie die Fähigkeit besitzen, sich selbst zu disziplinieren. Und die Bereitschaft, Fehler zu korrigieren. Bademantel-Philosoph Dittsche würde sagen: Turniermannschaft ist das Stichwort. Als Turniermannschaft wird das deutsche Team weltweit geachtet, beneidet und manchmal zum Teufel gewünscht. Von einer Elite-Auswahl, die ihre Aufgaben gewissenhafter angeht als Niederländer oder Portugiesen, die sich an sich selbst berauschten und dabei die Absturzgefahr ignorierten, ist nicht zu erwarten, dass sie einem vermeintlichen Außenseiter überheblich begegnen wird. Zumal sich die Deutschen schon jetzt äußerst respektvoll über diesen Gegner äußern. Mittlerweile müsste aber auch wirklich jeder mitbekommen haben, dass der leidenschaftliche Tordrang der Türken erst dann endet, wenn der Platzwart das Flutlicht abgeschaltet hat. (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Website des UEFA EURO 2008 erzielt Rekord-Besucherzahl

Monday, June 23rd, 2008

Die offizielle Website des UEFA EURO 2008 (TM) Turniers hat ihre Anzahl an Seitenaufrufen mehr als verdoppelt und ihren eigenen, während der UEFA EURO 2004 (TM) aufgestellten Rekord übertroffen.

Die offizielle Website der UEFA EURO 2008 (TM), euro2008.com, verzeichnete seit ihrem Start im Februar 2008 mit mehr als 1 Milliarde Seitenaufrufen einen neuen Traffic-Rekord. Allein im Juni loggten sich bisher mehr als 42 Millionen Besucher in die Text- und Multimediabereiche sowie die Videoberichterstattung der EURO-Spiele ein. Bis zu 4,3 Millionen Besucher loggten sich an einem einzigen Tag des Turniers ein, und bis zu einer halben Million Besucher pro Stunde folgen der Live-Berichterstattung im Internet.

Diese Traffic-Zahlen repräsentieren einen Anstieg um mehr als 250 % gegenüber der euro2004.com vor vier Jahren, obwohl das Turnier noch in vollem Gange ist und die Traffic-Zahlen weiter hereinkommen.

“Erstmals wird sämtlicher Inhalt von einer zentralen Quelle aus vertrieben, die das gesamte Angebot der euro2008.com wiedergibt und den Bedarf der sich annähernden Welt an Video-, Audio-, Text- und Fotoinhalten deckt – Fußball-Content ist jederzeit und in jeder Form verfügbar,” so Alexandre Fourtoy, CEO von UEFA Media Technologies SA, die mit der Produktion der Website beauftragte Tochtergesellschaft der UEFA.

Etwa 800.000 Besucher haben das kostenfreie Magazin im Bereich Video der Website abgerufen, und mehr als 1,2 Millionen Besucher haben den Unterbereich Replay genutzt. Mehr als 800.000 Besucher hatten über ein drahtloses oder mobiles Gerät Zugriff auf die Website.

Es ist das erste Mal, dass die offizielle EURO-Website Videoberichterstattung in drei unterschiedlichen Formen bietet – Live-Match-Simulcast in Zusammenarbeit mit TV-Sendepartnern der UEFA, Video-on-Demand-Angebot mit einzelnen Spielen sowie Highlights und als Vodcasts produzierte kostenfreie Videos, die zweimal am Tag gezeigt werden, mit Nachrichteninterviews und Berichten direkt vom Geschehen in Österreich und der Schweiz.

David Farrelly, Chefredakteur des Content-Teams von euro2008.com sagte:

“Das Internet ist ein großartiges Medium, um Millionen von Fans rund um den Globus mit Informationen zu versorgen. In Verbindung mit der neuesten Technologie können so umfassende Informationen für eine neue Generation von Fußballfans bereit gestellt werden, die zunehmend in der Lage sind, mehrere Geräte gleichzeitig zu nutzen und damit zu surfen.

63 % der Besucher der Website kommen aus Europa, 20 % aus Nord- und Südamerika, 14 % sind aus Asien, und die übrigen 3 % stammen aus den übrigen Teilen der Welt. Von den 10 Sprachversionen, die die Website bietet, ist Englisch mit 73 % Traffic-Anteil die beliebteste, gefolgt von Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Russisch, Japanisch, Koreanisch und Chinesisch.

Die 10 Länder mit den meisten Besuchern der euro2008.com sind: Großbritannien, (15 %), USA (8 %), Deutschland (8 %), Kanada (5 %) und Finnland (4 %), gefolgt von Italien, Spanien, Frankreich, Türkei und die Schweiz, die zusammen etwa 3 % der Gesamtzahl der Besucher ausmachen.